DRAGONFLY: Bewährungsprobe in St. Moritz

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opticalCON DRAGONFLY erweist sich auch unter den extremen Bedingungen beim Weltcup Damenabfahrtsrennen in St. Moritz 2019 als zuverlässig und präzise.

Es ist Dezember und wie jedes Jahr um diese Zeit richten sich die Blicke der besten Skifahrerinnen nach St. Moritz. Das Rennen in den Schweizer Bergen ist der Klassiker und ein fixer Termin im Skiweltcup-Kalender der Damen. Für Fabio Röllin, Verantwortlicher des Projektteams DRAGONFLY bei Neutrik eine hervorragende Gelegenheit, um NEUTRIKs neuestes hybrides Kamerasignalübertragungssystem DRAGONFLY im Ausseneinsatz zu testen. Denn wo sonst als auf 2.600 Meter Höhe lassen sich am Jahresende solch raue Bedingungen finden. Es gilt zu ermitteln, ob sich die Verbindungslösung DRAGONFLY von NEUTRIK, die sich im Inneren aus zwei Glasfaser- und vier Stromkontakten zusammensetzt, auch für äusserst schroffe Verhältnisse eignet.

In der Woche vor dem grossen Rennen herrscht reger Betrieb auf den Pisten: Kameras müssen positioniert, Kabel verlegt und die Übertragung jedes noch so kleinen Winkels zu jeder Sekunde sichergestellt werden. Die Pistenverhältnisse sind auch dieses Jahr wieder ideal, in der Höhe liegen 98 Zentimeter Schnee. Für das Rennwochenende wird strahlender Sonnenschein erwartet. Bis dahin ist es recht unbeständig, mal schneit es, mal blickt die Sonne durch die dichten Wolken. So schwanken auch die Temperaturen, nachts fallen sie deutlich unter null Grad, tagsüber kommt das Thermometer bei Sonnenschein in die Plusbereiche.

Parallel zur Piste wurde am Veranstaltungsort, bereits ein 100- und 200-Meter langes, vorkonfektioniertes SMPTE-Kabel mit zwei Single-Mode Glasfasern und vier Kupferleitungen verlegt, welches von der Bergspitze bis ins Tal führt. Als die Konstrukteure und Produktverantwortlichen der Firma Neutrik am Donnerstag vor dem Rennwochenende in St. Moritz eintreffen, liegt das filigrane und empfindliche Glasfaserkabel bereits seit zwei Tagen dort, teils im Schnee, teils hängend und schutzlos Eis, Wind, Tauwetter und Sonneneinstrahlung ausgeliefert.


Wie hat sich DRAGONFLY bewährt?
Fabio schildert uns seine Eindrücke:

Warum haben sich die Produktverantwortlichen gerade für diese Testlandschaft entschieden?
„Wir arbeiten schon einige Zeit an dieser Verbindungslösung. Ich habe mich für den Test entschieden, weil ich mich mit grösster Sorgfalt an diese komplexe Aufgabe gemacht habe. Ich bin nach diesem Test überzeugt, dass DRAGONFLY sehr gute Übergangswerte liefert und unter extremen Bedingungen einwandfrei funktioniert.“

Wie zufrieden warst du mit der Anwendung?

„Ich habe wie erwartet zwei vorkonfektionierte Kabel mit sehr guten Dämpfungswerten vorgefunden. Die Passgenauigkeit von DRAGONFLY ist hervorragend und auch bei schwierigen Verhältnissen ist er einfach zu handhaben und bei Bedarf zu reinigen.“

Was gefällt dir besonders gut am DRAGONFLY?

„DRAGONFLY von NEUTRIK ist klein, kompakt und einfach zu reinigen. Im Gegensatz zur klassischen Physical-Contact-Technologie wird kein besonderes Zubehör zur Schmutzentfernung benötigt. So liefert der DRAGONFLY auch nach minimalem Reinigungsaufwand wieder beste Messwerte. Gerade in St. Moritz war der Stecker extremen Wetterverhältnissen ausgesetzt. Nach fünf Tagen und Nächten bei extremer Kälte und maximalem Sonnenschein im Einsatz, waren die Materialen zwar extrem belastet, doch die Performance hat sich nicht verändert. Top!“

Welchen Vorteil bringt dir DRAGONFLY im Vergleich zu anderen Lösungen?
„Mit dem DRAGONFLY von NEUTRIK bekommt man genau das, was man erwartet: einfachste Instandhaltung und hervorragende Passgenauigkeit. Der Glasfaserstecker ist handlich, einfach zu reinigen und liefert unter extremsten Bedingungen sehr gute optische Werte.“

Neutrik AG, 24. Januar 2020

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